Anreise Freitag (20.7.07)

  • Schauen uns die Einsatzstelle am Barniner See an und essen beim Fischer noch schnell eine leckere geräucherte Forelle
  • weiter  zum Wasserwanderrastplatz Gutshof  Vorbeck
  • Bauen das Zelt auf, Luma aufpumpen , einrichten – Ab sofort ist Urlaub!
  • Schöne alte Kirche auf  einem kleinen Hügel.

Barniner See

hinter Gädebehn

einfache Baumhindernisse ...:)

Vorbeck

Samstag - Barniner See nach Vorbeck (ca. 17,5 km)

  • fahren mit dem Auto und Boot drauf zur Badestelle am Barniner See
  • parke das Auto im Ort und los geht’s quer über den See zur Warnow
  • eine kleine orangegelbe Boje markiert den Zugang zur Warnow. Kurz darauf  ist auch schon das erste Wehr (Kobande) umzutragen.
  • ein verwunschener Wald - Baumhindernisse machen die Fahrt nicht einfach.
  • Fischtreppe und Wehr Gädebehn, dahinter gibt es einige Grundberührungen
  • Es kommen noch zwei Sohlgleiten (die wir mit Respekt durchfahren) bis zum Wiesenwehr kurz vor Vorbeck, wo wir wieder raus und umtragen müssen.
  • Mit dem ersten Sonnenbrand kommen wir in Vorbeck vor der Fischtreppe hinter der Brücke an.

Sonntag - äh Regentag

  • In der Nacht fängt es an zu (land)regnen und hört zu unserem Leidwesen auch nicht mehr auf.
  • morgens kochen wir uns einen Kaffee und beschließen, mit dem Bus der Linie 100 nach Schwerin zu fahren. Der Busfahrer ist richtig nett und erklärt noch zusätzlich zu den  eingespielten Erklärungen und gibt uns noch weitere Tipps.
  • Da  es auch in Schwerin regnet, macht der Stadtspaziergang auch nicht so richtig Spaß. Wir flüchten in ein Cafe, trinken und naschen was. Weiter durch die Stadt und eine Gaststätte aussuchen. Das selbstgebraute Bier schmeckt gut und das Essen auch.
  • Im Bahnhof holen wir uns noch eine Zeitung und fahren mit dem Bus den 2. Teil der erklärten Rundtour zurück.
  • In Vorbeck klart der Himmel auf und es hört endlich auf zu regnen.

Montag - Vorbeck nach Weitendorf -22km und Weitendorf nach Klein Raden/Eickhof-13km

  • Nun wird sich zeigen, ob wir alles ins Boot bekommen. Wider Erwarten passt alles in die Schotts, nur das Boot ist jetzt höllig schwer.
  • Erstes Hindernis ist das Wehr Karnin. Aussetzen ist kein Problem, beim Einsetzen müssen wir aber durch schwarzen Modderpamps. Viele Steine und Holzhindernisse verzögern die Fahrt durch traumhaft schöne Landschaften.
  • Das Wehr Nutteln hat Holzstege und eine Rolle zum Aussetzen. Mit Bootswagen sind die 100 m Wiesenpfad gut zu schaffen. Wir machen eine kleine Pause und weiter geht’s.
  • Kurz hinter der Zweimännerbrücke versperrt uns ein umgestürzter Baum den Weg. Da wir nicht die Ersten an dieser Stelle sind, geht das Umtragen auf Grund des schon „planierten“ 5m-Bereiches schnell und einfach über den Acker.
  • Durch die Fischtreppe in Weitendorf  treideln wir das Boot, danach steigen wir wieder ein und unter der Straßenbrücke poltert es noch mal kräftig.
  • Einige umgestürzte Bäume zwingen uns zum Rangieren zwischen diesen.
  • Mit unguten Gefühlen fahren wir auf den Kilometer mit den von www.flussinfo.net beschriebenen Felsen und Schnellen des Warnowdurchbruchtales zu. Eine kleine Holzfußgängerbrücke trägt auch noch mit den dazugehörigen Brückenpfeilern zum sehr anspruchsvollen Kurs bei. Auch hier sind Grundberührungen nicht zu vermeiden.
    Aufgrund des relativ hohen Wasserstandes aber nicht so kompliziert wie befürchtet.
  • Ab Klein Raden ist die Warnow wegen des Eisenbahnbrückenbaus gesperrt. Hier müssen wir raus. Das Shuttle zum Zeltplatz Eickhof ist schon unterwegs. Bald sitzen wir  im Kleinbus, der uns zum Zeltplatz Eickhof bringt.

Natur pur

Zweimännerbrücke

Eickhof

Dienstag - Eickhof  nach Schwaan ca. 33km

  • Die Tagestour beginnt gleich mit ein paar Grundberührungen, danach fließt die Warnow ruhig durch Wiesen und Wälder.
  • Das Wehr in Bützow ist für das Umtragen gut ausgebaut, Rollen auf den Rampen für’s Ein- und Aussetzen sind vorhanden. Noch besser ist die kleine Gaststätte direkt neben dem Wehr. Wir essen richtig gut, trinken Radler und haben das Boot immer im Blick.
  • Kurz vor der Ankunft in Schwaan erwischt unst noch ein kräftiger Schauer, aber dank Spritzdecken und Regenjacken bleibt auch das erträglich! 
  • Der Zeltplatz in Schwaan  besitzt hervorragend saubere Sanitäranlagen. Von hier aus wandere ich zum Bahnhof, steige in den Zug nach Schwerin, steige dort um nach Crivitz und bestelle mir ein Taxi zum Barniner See. Rein ins Auto und bin 10 vor 10 wieder in Schwaan, ein schnelles Bier in der kleinen Kneipe vor dem Zeltplatz und rein ins Bett.

Mittwoch - Schwaan nach Rostock ca. 25km

  • Der Fluß ist ganz schön breit geworden. Der Nachteil dabei, er wird auch windanfälliger, ein paar Kilometer vor Rostock haben wir gegen den Wind gut zu tun.
  • Ziemlich genau gegen 16:00 Uhr kommen wir in Rostock an. Beim Kanuclub dürfen wir aussetzen und ich fahre mit dem Zug von Rostock nach Schwaan. Noch mal 20 min vom Bahnhof zum Zeltplatz zu Fuß. Rein ins Auto und auf nach Rostock, wo ich gegen 18:30 wieder beim Kanuclub ankomme. Bärbel hat schon alles vorbereitet, Boot aufs Auto und los. 

Zusammenfassung:

Diese Tour ist absolut motorbootfrei. Viele Eisvögel, viel Natur pur!

Unser PE-Boot ist bestens geeignet. Grundberührungen sind trotz des vermutlich recht hohen Wasserstandes unvermeidlich.

Auf allen genannten Rastplätzen zweckmäßige Sanitäranlagen vorhanden und Brötchenbestellung möglich. Ansonsten sollte man die Verpflegung mangels Einkausfmöglichkeiten mitführen.

Hilfreiche Links:

www.flussinfo.net   - Sehr gute Tourenbeschreibung, Danke an die Macher.

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