Fegen-Kalv Stangan Unnen-Bolmen Südwestschweden

Anreise 8.6. Samstag

  • Fähre 7:30Uhr nach Trelleborg
  • 6 Stunden Überfahrt
  • Stau vom Schiff runter, der Grund Polizeikontrolle aller KFZ-Führer auf Alkohol
  • Trelleborg, ICA - Geldautomat defekt, weiter nach Malmö nächster ICA und der Geldautomat defekt, der Dritte stattete uns dann endlich mit schwedischen Kronen aus.
  • Auf dem Weg nach Norden lesen wir im Reiseführer vom Sofiero-Slott (http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Sofiero ). Ein wundeschöner englischer Park mit tausenden Rhododendren (angeblich die größte Sammlung auf dem europäischen Festland).
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Fegen und Kalvsjön

Karte: http://www.visitfegen.se/se/files/fegen-3.pdf

19:30 Uhr kommen wir im Ort Fegen an, in der Kanustation ist keiner mehr da. So richtig einladend ist hier dann auch wieder nicht, weiter zum Vandrahem nach Östra Backa. Wir checken für zwei Nächte ein, ein lauschiges Plätzchen um in den Urlaub zu kommen.

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9.6. Sonntag

Nach dem Frühstück - Boot vom Dach und in Richtung Süden nach Fegen paddeln. Auf dem Weg dorthin schauen wir uns die Rastplätze Gravön und Ramsang an. Sehr ordentlich (Feuerstelle, Müllsackbehälter, Holz, Axt und Säge, Toilette). Wie auch im Dalsland üblich, braucht man hier eine so genannten Lägerplatskort. In Fegen im Kiosk können wir diese dann kaufen und natürlich auch eine Fiskekort (Angelkarte).

Zurück geht’s mit reichlich Rückenwind mit meinem neuen Spielzeug, dem Windpaddle. Wir fahren noch zur Kirche in Sandvik gegenüber der Backa Loge.  Spaziergang am Abend am Rand der Felder zu den beiden Rastplätzen Backa Nord und Süd. Beide mit gehacktem Holz (!) und Hütte.

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10.6. Montag

Das Auto bleibt hier, das Boot ist gepackt und los. Nordwestlich an den beiden Rastplätzen (beide mit Hütte) an Vinnö vorbei zum Spangan (5) die Umtragestelle anschauen. Dieses Jahr fehlt gut ein halber Meter Wasser im Fegen.

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...unsere Insel

Das macht sich auch am Wehr bemerkbar. Wenig Wasser, umgestürzte Bäume lassen uns die Passage auf dem Spangan zum Kalvsjön nicht sinnvoll erscheinen. Wir drehen ab in Richtung Osten zum Zufluß, aber auch hier dasselbe Bild, wir sitzen noch weit vor der Einfahrt auf. Dann nehmen wir also die Insel Vinnö (4) in Besitz. Zelt aufbauen, Kaffee kochen, Angeln, Lesen – eben Urlaub. Am Abend möchte noch ein Hecht auf unseren Grill und einen netten Sonnenuntergang gab’s auch.

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Karte und Fotos zur Umtragestelle (Fegen-Kalv)

11.6. Dienstag

Wieder Sonne pur mit Zierwölkchen am Himmel. Für die Suche der Einfahrt zum Svansjön brauchen wir eine halbe Stunde,  da wir viel zu weit in Richtung Süden starten. Wären wir gleich nach dem Ablegen ans Westufer gefahren, wäre es ganz einfach gewesen. Über den Kanal führt die Straßenbrücke nach Fegen. Im gesamten Svansjön ist anlegen verboten. Ein Fischadler fühlt sich von uns gestört und kreist über dem See. Wir paddeln im größtmöglichen Abstand schnell weiter. Angekommen an der Umtragestelle mit Steg zum Kalvsjön klären wir mit einem Spaziergang auf. Die Straße bis zur Brücke, rüber, leicht bergauf 150m, dann links in den Wald rein, nochmal 150m und dann links die Holzrutsche wieder ins Wasser. Da werden die Arme lang. Ein kleines Stück durch den schmalen Bach und dann begrüßen uns Wind und Wellen auf dem Kalvsjön. Wir liegen gut in der Zeit und beschließen bis nach Kalv (8) zu fahren. Auf dem Weg schauen wir uns noch den Rastplatz Lommaholmen (7) an. Hier wollen heute Nacht bleiben. In Kalv (8) gibt es noch einen kleinen Supermarkt. Bärbel holt frisches Brot und Wasser und ich warte am Strand, dann fahren wir zurück nach Lommaholmen (7).

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12.6. Mittwoch

Der Wind hat auf Süd gedreht. Noch ist das Wetter gut, aber am Abend soll es regnen. Wenn es eh regnet können wir morgen auch nach Vimmerby fahren. Die Sachen gepackt, alles wieder im Boot verstaut, fahren wir heute den Kalvsjön ab. Bis zur Südspitze, dann auf der windabgewandten Uferlinie bis zum Zeltplatz Kalv (8) und nehmen uns dort eine Stuga.

Jetzt noch das Auto abholen. Gut 1,5 Stunden wandert man auf der Straße bis nach Östra Backa und dem angeschlossenen Cafe Backa Loge (1).

Vimmerby und Stangan

Karte:  http://www.lansstyrelsen.se/ostergotland/SiteCollectionDocuments/Sv/djur-och-natur/skyddad-natur/projekt/Kinda%20kanal/Kanotkarta_eng_tys_200_l%C3%A5guppl%C3%B6st7.pdf

13.6. Donnerstag

Dauerregen . Guten Morgen Schweden. Astrid Lindgren ruft, kurzer Zwischenstopp in Jönköping Im Einkaufscentrum A6, Zeltplatz (recht teuer) in Vimmerby mit Stuga bezogen und dann schnell in die Stadt zur Touristinfo im alten Rathaus von Vimmerby. Hier bekommen wir eine grobe Übersichtskarte „Canoe Trips /Wasserwege in Svartans and Kinda kanal“ (siehe Link Onlinekarte). Leider sind wir in der Vorsaison hier und der Nils Holgerson Park (Schweden im Miniaturformat) noch geschlossen (ca 8 km nördlich).

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14.6. Freitag

Aus dem Alter für den „Pippi Langstrumpf Erlebnispark“ sind wir raus. Deshalb besuchen wir incl. Führung durch das Elternhaus die Ausstellung Astrid Lindgren Näs. Noch geschlossen ist auch der  20 km südlich gelegene Elchpark zu (in der Vorsaison nur sonntags geöffnet).  Morgen wollen wir paddeln, eigentlich nördlich von Vimmerby auf dem Stangan vom See Krön startend zum See Juttern, klären mögliche Ein- und Aussetzstellen mit dem Auto auf, und sind doch nicht richtig glücklich mit den Entfernungen und den Laufwegen, um das Auto wieder zurück zu holen.

15.6 Samstag

Ca. 8 km südlich von Vimmerby liegt das Dörfchen Storebro. Hier gibt es ein Wehr, eine in der Karte aufgeführte Umtragestelle. An diesem Ort sollte man auch ordentlich für eine Tagestour einsetzen können. Brücke und Wehr sind eins. An der Betonkante der Brücke kann man gut einsetzen.

Unser Plan: Wir fahren den Stausee flussauf soweit wir kommen/können und drehen dann um.  Hinweis für mögliche Weiterfahrt in Richtung Vimmerby/Asunden (flussab): Wir suchen einen Weg wieder zum Wasser, keine Ausschilderung, hohe Maueren, kaum eine Chance innerhalb der nächsten 200m sinnvoll ein Boot ins nasse Element zu bekommen!

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Karte und Hinweise (Stangan) zur Tour

Wir sitzen schnell im Boot, die Einheimischen beobachten unser Treiben. Ein netter See mit Graugänsen, Reihern und anderen Gefieder versüßt uns die Gegend. Aus dem See wird dann ein schmaler Fluß, ab hier ist er nur noch 5-10m breit und fließt auch schneller. Er verläuft durch das Tal, gesäumt von Wiesen, Schilf und einzelnen Bäumen. Nach zwei Stunden erreichen wir die Straßenbrücke zur E40 (3), boar ist das laut hier, schnell weiter. Gut einen Kilometer weiter öffnet sich der Fluß wieder zu einem See. Gegenüber ist ein kleines Plätzchen für eine Pause. Nur noch bis zur Felsspitze da vorn. Dann packt uns der Ehrgeiz: Bis zur Brücke der kleinen Straße nach Vimmeby (4) kann es doch laut Karte gar nicht so weit sein. Aus dem See wird wieder ein ziemlich schneller Bach und für uns artet das jetzt in richtige Arbeit aus. Wir erreichen nach knapp 3,5 Stunden unser Ziel, wenden und lassen uns zurück treiben.

Es sind die kleinen Sehenswürdigkeiten die man nutzen sollte. Kurz vor dem Badplatzer Storebro liegt das Steinkreis-Schiff (2). Von der Wasserseite kommt man ran, von Land wäre geschlossen gewesen. 20 Steine in Form eines Schiffes mit den 40 bekanntesten und beliebtesten Liedern Schwedens gut 1cm tief eingraviert. Anschließend wieder ins Boot und 5min später am Brückenwehr wieder aussetzen.

Unnen und Bolmen

16.6. Sonntag

Über die Landstraßen fahren wir in Richtung Unnen/Bolmen, machen eine kleine Pause in Eksjöhovgard, einer Schlossruine auf einer kleinen Insel, die gerade an unserer Strecke lag. Unser Ziel   www.vallsnascamping.se/de/ direkt am Unnen. Irgendwie haben wir uns an eine Stuga gewöhnt und das ist deutlich bequemer als ein Zelt.

Karte vor Ort gekauft „Bolmen-Fiskevardsomerade“ 80SEK (1:50 000, Bolmen und Unnen), empfehlenswert.  Es gibt auch die „Hylte Fritids- och Turistkarta“ 70SEK (1:50 000, Bolmen nur nordwestlicher Teil).

Die in Paddelführern angepriesene 2-3 Tages-Tour wollen wir ausprobieren, aber als Sternfahrt, da die Umtragestrecken auf der Karte wegen ihrer Entfernungen uns abschrecken.

Karte und Hinweise (Unnen-Bolmen) zur Tour

17.6. Montag:  Unnen bis Umtragestelle in Önnekvarn (1)

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Schild am Empfang des Zeltplatzes: Man bemüht sich um uns Deutsche, aber es kann auch ganz schön verwirrend sein. :)

Am Zeltplatz setzen wir direkt ein. Die Spritzdecken sind angesagt, da die Wellen schon erste Krönchen bilden. Gen Süden an der Halbinsel Nässja vorbei (da soll auch ein Rastplatz sein, gesehen haben wir ihn nicht), zur Einfahrt in den Kvarnsjön. Dort ist es sehr, sehr flach und auch nur 15-20m breit.  Vorteil des kleinen Sees, hier ist es überwindig. Fährt man weiter Richtung Bolmen teilt sich der See in einen linken (Fischtreppe) und rechten Kanal (Schild weist in Richtung Umtragestelle). Schön in der Mitte bleiben, Steine überall. Wir schauen uns gründlich um.

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Standbild in Önnekvarn

Noch ein Bild vorm Einsteigen.:) In Unnaryd soll es einen kleinen Fluß geben, der in den Unnen geht. Unser nächstes Ziel. Gleich neben der Badestelle, führt der Bach in die Stadt. Eine kleine Brücke und dann wird es ziemlich zugewachsen, erst unter der Straßenbrücke in Unnaryd können wir mit unserem 5,20 m langen Lastkahn geradeso wenden, weiter ging’s wirklich nicht.

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Unnaryd

Rohrdurchlass Richtung Slätten

Nödlich von der Halbinsel Vallsnäs zweigt der Unnen in Richtung Basteborg ab. Ein Rohrdurchlass im Straßendamm bringt uns fast zur nächsten Umtragestelle. Hier haben wir keine Ausschilderung gefunden. Na dann zurück zum Zeltplatz.

Der Abend verabschiedet sich mit einem glutroten Himmel.

18.6. Dienstag:   Von Önnekvarn (1) nach Tiraholm mit Fisch kaufen und natürlich gleich essen

Gestern hatte wir die Umtragestelle in Önnekvarn ja schon aufgeklärt, heute fahren wir mit Auto und dem Boot auf dem Dach dorthin. Wir nutzen den Bootssteg und das Auto parkt an der Straße nach Unnaryd. Der idyllischer Kanal  öffnet sich nach kurzer Zeit zum Bolmen hin. Wir fahren an hübschen Wochenendgrundstücken vorbei bis zum Hauptsee. Das Segel funktioniert bis  dahin wieder gut. Ab der Insel Ekö müssen wir wegen der steifen Briese wieder richtig arbeiten bis Tiraholm. Die großen runden Fischnetze im Bolmen weisen uns den Weg. Ein großes Stück warmgeräucherten Lachs kaufen wir und essen es gleich – unser Mittag. Auf dem Rückweg bauen sich die Wellen weiter auf, deshalb fahren wir die Bucht unter Land aus und schleichen mit gefüllten Magen wieder in Richtung Auto.

An der Spitze der Halbinsel mit der Ortschaft Järanäs steht ein Reh am Ufer, festgebunden?, vom örtliche Touristikverband engagiert?, will das über den See schwimmen?, viele Fragen, die nie beantwortet werden. Dann geht’s rüber hinter die Inseln Ekö, Ingelsö und Vrangö, den Windschutz nutzen. Eine Stunde später sind wir wieder am Auto.

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...Mittag

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Am Abend suche ich zu Fuß den oder besser die Wege zum Stora Slätten. Ernüchternd. Der Weg mit dem großen Stein an der Straße führt südlich des Slätten ans Wasser. Er ist sehr ausgefahren und eine abgeschlossene Schranke behindert den Transport. Man gelangt dann an einen verfallenen Steinsteg der als privat gekennzeichnet ist. Läuft man 100m weiter, kommt wieder eine Schranke und dann die Straße nach Hult.  Hier werden wir morgen einsetzen.

19.6. Mittwoch:   Stora Slätten, schönste Ecke der gesamten Rundtour, viele Inseln, ein Fischadler und sein Horst, Steine zwei Zentimeter unter der Wasseroberfläche, Suchspiel Umtragestelle zum Bolmen

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Wir fahren durch Hult durch und an dem Straßendreieck lasse ich das Auto stehen, Das Boot auf dem Bootswagen pass gerade so unter der Stranke durch, noch 100m und wir stehen am  Stora Slätten. Immer mal wieder Grundberührung, obwohl wir weit genug vom Ufer weg sind, erschrecken wir uns jedes Mal. Der knapp 2m breite Wiesenkanal vom Stora zum L. Slätten wird durch einen „Felsen- und Steinminengürtel“ gesichert. Ganz, ganz vorsichtig schieben wir uns durch. Für beide Seen gilt, es gibt kaum Möglichkeiten für eine Rast am Ufer. Angekommen am östlichen Ende fahren wir bis zum kleinen Wehr kurz vor der Straße. Da steige ich aus und suche die Umtragestelle und finde sogar ein paar Schilder.

Für den  Rückweg nehmen wir die rechte Uferseite in Angriff. Beim Ausfahren der Bucht um die Insel Lottö können wir einen Fischadler in seinem Horst mit dem Fernglas beobachten. Dann will ich noch den nördlichen Weg vom Slätten zum Unnen aufklären. Eigentlich gibt es am nördlichen Ufer nur eine Möglichkeit halbwegs aus dem Wasser zu kommen, nämlich direkt an der Wendeschleife. Keine Ausschilderung! Der Weg führt direkt am See entlang, aber der Uferbereich ist voll mit Baum- und Strauchschnitt, ein Schelm der böses dabei denkt. Er endet in Basteborg und gleich schräg rüber über Straße, kann man wieder in den Unnen einsetzen. Kommt man vom Unnen ist das nicht zu finden. Eine gerade angekommene Kanubesatzung aus Köln gibt mir den entscheidenden Tipp für den Weg. Nochmal hin und ablaufen. Ich hätte das nicht gefunden.

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Gemalter Kirchendeckenhimmel am Abend.

Karte und Hinweise Unnen-Bolmen

Zusammenfassung

Die Rundtour für den ambitionierten Bootsträger -- oder ohne  gut rollenden Bootswaagen geht hier gar nichts! 

Unnen und Bolmen sind  große Seen, Wind ist normal und kann bei ungünstiger Richtung  sehr unangenehm/gefährlich werden. Grundberührungen nicht nur im Uferbereich sind unvermeidlich.

Der Südwesten Schwedens

Mittsommer in Schweden, Freitag/Samstag  um den 21.6.

Zu Mittsommer ist Schweden geschlossen, jedenfalls da wo wir waren! Vergleichbar mit Heiligabend und  1. Weihnachtsfeiertag. Am Vorabend – Midsommarafton -  schließen die Geschäfte 13:00, 14:00 Uhr, die letzten großen Supermärkte 18:00 Uhr. Den Schweden zieht es auf den Campingplatz bevorzugt mit Wohnwagen, um dann mit Freunden und Familie privat zu feiern. Oder in der eigenen Stuga/ dem eigenen Haus trifft man sich am Abend um schön zu essen. Als Touri zu dieser Zeit stirbt man den Heldentot, da alles geschlossen ist, keine Museen, Gaststätten, sonstiges. Die Städte sind praktisch leer. Ein Volk feiert für sich, aber nicht unbedingt  öffentliches Volksfest! (https://de.wikipedia.org/wiki/Mittsommerfest)

Suedschweden

20.6. Donnerstag:   Wir verlassen den Unnen in Richtung Westen zur Küste. Unser Ziel der Kullaberg, westlichster Zipfel Schwedens. Wir fahren Landstraße, haben es ja nicht eilig, an der Küstenlinie bis zum First Camp Mölle Zeltplatz.

Mölle – ein sündiger Ort, 1910 fuhren die Züge von Berlin direkt hier her, weil Männer und Frauen am Strand gemeinsam Baden gingen, unglaublich! Zelt aufgebaut und zum Kullaberg hoch. Für 40SEK kann man ein Heftchen „Fremdenführer Kullaberg und Mölle“ am Eingang des Naturreservats erwerben, aber man muß nicht. Die Flanken des Berges fallen steil ins Meer hinab. Felsen, Klippen, kleine Grotten setzen ordentliches Schuhwerk voraus, um bis zum Wasser zu gelangen.  Am Abend wandern wir auf den höchsten Berg der Halbinsel, den Hakull.

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...auf dem Hakull

Kullaberg

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Karte und Hinweise (Südschweden)

21.6. Freitag midsommarafton  Unweit des Zeltplatzes (auch zu Fuß von dort zu erreichen) liegt der Park Krapperup (http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Krapperup). Nett angelegt im englischen Stil (3).

Der Park gehört zur ein paar Kilometer weiter gelegenen Gemeinde Höganäs mit angeschlossenem Outletcenter. Ein Stündchen schleichen wir durch die Geschäfte, denn man schließt heute kurz nach dem Mittag.

Wir fahren zurück zu Halbinsel nach Arild, ein hübsches Fischerdörfchen. Der Strandweg endet in einem Wanderweg vorbei an roten Holzhäusern, ein wenig Wald, zur Felsenküste hinunter. Wir beobachten Krabben und Garnelen im seichten Wasser. Auf dem Weg zurück zum Hafen von Arild kann sich Bärbel nicht entscheiden, welcher Stein unseren Vorgarten zieren darf. Vielleicht ist ja am Kullaberg zu Mitsommarafton irgendwas los. Leider nicht. Dann machen wir eben einen Abstecher nach Ransvik. Eine steile Straße führt zum Meer runter. Ein kleines Cafe würde einen schönen Blick aufs  Meer gestatten, wenn nicht zu wäre – Midsommarafton. Dies hier soll ein beliebtes Tauchrevier sein, verständlich, da das Wasser sehr klar ist und die Felsen im Meer sicher vielen Tieren einen geeigneten Unterschlupf bieten.

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Küste bei Arild

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22.6. Samstag midsommardag  Zelt abgebaut, und los in Richtung Süden auf der 111, an Kapperup vorbei, wir passieren Sofiero (1) und sehen, dass der bunte Garten jetzt nur noch grün ist. Alles verblüht. Nächster Stopp Helsingborg (4), leider Nieselwetter aber sehr schöne Gamla Stan. Zum Glück ist der alte Wehr- und heute Aussichtturm geöffnet. Für 40SEK/Vux besteigen wir das alte Bauwerk.

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Helsingborg

Malmö: Einchecken im Hotel unweit des Bahnhofs (Centralstation). Dieser ist ein schöner alter Bau  gut in die Moderne gebracht. Rüber zum Rathaus, auch hier ist alles geschlossen, einzig die bekannten Burgerbräter und ein Eiskiosk haben geöffnet. Hatte Bärbel aber am letzten Abend „Schön-Essen-gehen“ versprochen, das wird wohl nichts… Die Sankt Petri Kyrka ist offen (bis 18:00Uhr) und wir nutzen die Gelegenheit. Am Lilla Torg (dem kleinen Platz) gibt es offene Gaststätten – hurra, mit zum Draußensitzen und alle gut gefüllt. Fehlende Temperaturen werden einfach mit einer Unzahl von fest installierten Heizpilzen und Gas-Wandstrahlern ausgeglichen. Nach 5min schalte ich die für uns zuständige Heizsonne wegen unserer vollständigen Überhitzung aus. Hier ist die Welt energiepolitisch gesehen noch in Ordnung und das Gas selbst scheinbar nicht so teuer.

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23.6. Sonntag  Aufstehen, in Ruhe frühstücken, den Maxi-ICA unweit unseres Hotels aufsuchen und die Dankeschön-Kleinigkeiten einkaufen, weiter gen Trelleborg biegen wir nach Falsterbo (Südwestzipfel) ab, parken am ältesten schwedischen Golfplatz und laufen zum Leuchtturm. So langsam sollten wir uns dann in Richtung Fähranleger machen. Unsere Fähre läuft pünktlich 15:00 Uhr aus.

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Malmö

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15 Tage Schweden sind damit schon wieder vorbei – leider.

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