Start/Ziel der 3-Tage-Tour ist das Gestüt Lindenhof bei Templin. Hier können wir auch das Auto parken.

Onlinekarten:

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Heuhotel, gleich über den Ponys

Tourenseiten, Hinweise, Beschreibungen:

26.6.11 Sonntag

Anreise zum Startpunkt (http://www.gestuet-lindenhof.eu/ ): Schlafen im Heuhotel inkl. Frühstück,  pro Person 10€, Toiletten ok, aber keine Duschen für Zelter und Heugäste. Zimmer mit Duschen sind vorhanden.

(! Anruf des Betreibers im Sommer 2012:” Es gibt jetzt auch eine Dusche.”)

27.6.11 Montag,  ca. 27 km

Strecke:  Platkowsee - Zenssee – Lychen ( Umtragen) - Großer Lychensee – Woblitz – Schleuse Himmelpfort, Mittagessen an der Schleuse – Stolpsee – Havel – Schleuse Bredereiche – Schleuse Regow

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Einsetzen am Platkowsee

Transfer vom Gestüt Lindenhof zum Platkowsee für 35€.  Knapp 20 min brauchen wir für die Fahrt vom Gestüt zum Einsetzpunkt  am See. Kurz nach 10 sitzen wir bei traumhaften Paddelbedingungen im Boot. Kleine Wölkchen spiegeln sich im Wasser. Durch die kleine Brücke in den Zenssee,  an einem wirklich brauchbaren Biwakplatz mit Toilette (völlig undokumentiert)  zwischen dem Anleger Sängerslust  und Lychen vorbei, kommen wir an der sehr gut ausgebauten Stelle zum Umsetzen an. Es ist zu früh fürs Mittag, einen Kaffe gibt`s trotzdem, direkt am Wasser. Wir queren den Lychensee und die Woblitz und erreichen die Schleuse Himmelpfort. Unterwegs wird intensiv an der Uferbefestigung gearbeitet, ziemlich laut und erst mal hässlich. Für uns Paddler wäre das nicht notwendig gewesen.

Nach dem Schleusen direkt an der Brücke in Himmelpfort gönnen wir uns das Mittag auf der Freiterrasse mit Sonnenschirm und „Meerblick“.

100 Meter weiter sind wir im Stolpsee und damit auf der Oberen Havel Wasserstraße. 6 km sind es auf der mäandernden Havel bis zur Schleuse Bredereiche. Zwei Schleusengänge müssen wir warten (die Berufsschifffahrt hat Vorfahrt). Eine riesige Ringelnatter erschrickt uns ein bisschen beim Warten, da sie direkt an unserem  Kajak vorbeischwimmt, einmal die Badetreppe des vor uns liegenden Motorboots scheinbar überfliegt und an der Kaimauer verschwindet.

Zenssee, kurz vor Lychen

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Schleuse Himmelpfort

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Schleuse Bredereiche

Weitere 6 km weiter erreichen wir die  Schleuse Regow. Hier sind wir die Einzigen und das Schleusen in Selbstbedienung geht sehr schnell. Kurz dahinter ist ein kurzer Stich mit guten Anlegemöglichkeiten, der Biwakplatz Regow. Eigentlich ein schönes Fleckchen aber keine Toilette, keine Möglichkeit mit dem Spaten große Geschäfte zu beseitigen, der Platz ist nicht gemäht.

Freunde des guten Willens: Schaut Euch mal das Modell der Naturpflegekarte aus dem Dalsland (Schweden)  bei der Einrichtung von Biwakplätzen (zugegebenermaßen gebührenpflichtig) an.

28.6.11 Diensttag, ca. 28 km

Unsere Sachen sind schnell im Boot verpackt,10 km und  zwei Schleusen (Schleuse Zaaren – Schleuse Schorfheide) erwarten uns noch auf der Havel. Dann biegen wir von der Havel in die Templiner Gewässer  ab. Hier ist deutlich weniger Motorbootverkehr und es geht insgesamt deutlich „natürlicher“ zu. Die Schleuse Kannenburg mit anliegender Kneipe lockt uns zum Mittag. Übringens die einzige handbetriebene Schleuse mit eigenem Schleusendiktator. Ich melde mich bei ihm, sage, dass wir auch vorher noch Mittagessen könnten („Das hören wir gern.“) Kaum ist das Essen da, darf ich ins Boot hüpfen und bergauf schleusen. Egal.

Über den Röddelinsee paddeln wir zur  Templiner Stadtschleuse, so manches lärmige Hausboot, große und kleine Yachten fahren an uns mit einem süffisanten Lächeln vorbei.  Dort angekommen,  gleiten wir an ihnen vorbei und klemmen uns mit in den Schleusentrog. Es hat wohl noch einige Zeit gedauert, bis alle in der Warteschlange durch waren.

Der Templiner See zieht sich auch und unsere Arme werden jetzt auch schon schwerer  und die Sonne donnert von oben runter. Bis zum Naturcamping Fährsee ist es jetzt nicht mehr weit.  Ein sehr schön gelegener Campingplatz, Sanitär ok, nette sehr hilfsbereite Leute ringsum.

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auf dem Weg nach Templin

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unser Haus

29.6.11 Mittwoch, ca. 11 km

Eigentlich schönster Abschnitt der Tour:  Fährsee – Bruchsee – Gleuensee – Netzowgraben – Netzowsee

Am Ende des Gleuensees schwimmt eine gelbe Tonne, die die Einfahrt in den Netzowgraben markiert. Ab hier wird es richtig spannend. Der Graben wird immer schmaler, glasklares Wasser, viele kleine Fische sind zu sehen. Fast zugewachsen steuern wir auf einen Tunnel zu, Gegenverkehr sollte ab hier nicht mehr sein.  Wunderbare Lichtverhältnisse begrüßen uns bei der Ausfahrt. Ab  und zu schleift es am Bootsboden, links und rechts stoßen wir uns von den einfallenden Mauerresten einer alten Brücke ab, aber wir brauchen nicht aussteigen. Ein paar Zentimeter weniger Wasser und wir müssten treideln.  Dann wird es wieder etwas breiter und man erreicht den Netzowsee, der mit seiner Wasserqualität zwar sehr einladend aussieht, aber leider kaum geeignete Stellen zum Anlanden und Baden bietet. Angekommen am Anlegeplatz des Gestütes Lindenhof , gut sichtbar mit einem großen Banner, braucht man gut 7-8 min für den Weg hoch zum Gestüt und der Gaststätte (einfach aber wohlschmeckende deutsche Küche).

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