41. Clubgeburtstag  

vom 10. bis 13. Mai 2018

Deutschland, ganz unten rechts im Osten , da müssen wir hin… 28 km südlich von Freiberg (zw. Dresden und Chemnitz) fast an der Tschechischen Grenze.

Donnerstag 10.5. Die Kettensäge kommt zum Einsatz. Nur 50m in den Wald und das Holz liegt schon mundgerecht bereit, der Zweitakter verrichtet laut röhrend seine Pflicht und die Teilstücke werden zum Lagerfeuer getragen. Landys tiefgefrorene Thüringer Bratwürste sind wieder sehr lecker. Steaks und auch Wildschweinbratwürste lagen auch auf dem Grill. Lagerfeuer am Abend – logisch.

Freitag, 11.5. Schwester ist der erste in der Küche und hat auch schon Kaffee gemacht. Das angelieferte Frühstück sieht ziemlich übersichtlich aus, aber es reicht trotz alle dem.  Naja, Schokopulver, Nutella und Obst fehlen,  wird aber von Micha am Abend  aus dem Supermarkt mitgebracht. Problem gelöst.

...Blick auf Sayda

2018-05-12 Bar 005

 …das Forsthaus

Kesselgulasch für‘s Abendbrot, Heerscharen schnitzen Kartoffeln, Paprika, Zwiebeln unter fachgerechter Gastro-Anleitung von Petra und Bärbel.

...Frühstücka

...Zutatenschnitzerei

Die Küche ist besser ausgestattet als Strom da ist, diskreter Hinweis an der Wand.

...Anbraten

Der gesamte Kleber-Klan werkelt am Zaziki für Samstag. Biogurken werden aus ihrer Folie befreit, gehobelt, gepresst und zusammen gerührt.

Am Abend gibt es Stockbrot für die Kinder. Der Riesentopf Gulaschsuppe ist saulecker (das Rezept wird nachgereicht). Sogar eine glutenfreie Variante wird von den Küchenchefs erstellt. Ein Lagerfeuer beschließt den Tag…

Samstag, 12.5. Der Platz draußen sieht aus wie Clubgeburtstag von gaaaanz Früher. Überall zerfetzte Plastiktüten, verstreuter Müll.  Wir hatten Besuch von den wilden Tieren (Wildschweine/Waschbären/Katzen o.ä.) die nach essbarem suchten und dabei jeden unserer Müllsäcke völlig zerstörten. Jörni und Rammel sammeln in kurzer Zeit alles wieder zusammen. Das brauchen wir kein zweites Mal mehr, die Müllsacke müssen nachts in den Vorraum vom Haus.

Wanderung (knapp 11 km) nach Blockhausen (Dorfchemnitz) zur Kettensägenkunst-Ausstellung bei strahlender Sonne, viel zu warm. Zwei Stunden brauchen wir, vorbei an quitschgelben Rapsfeldern, Wolken und blauer Himmel  - tolle Landschaft.

Das Personal am Imbiss ist überfordert, unorganisiert und scheinbar nicht sonderlich motiviert. Es dauert ewig. Aber tolle Kunstobjekte überall, an Hallen und Häusern sind alle Säulen verziert, für mich wahre Kunst, einfach grandios – finde ich.

Irgendwie scheint jemand auf die Wippe des Weges getreten zu sein, es geht schon wieder nur bergauf – schwitz, warm.   16:00 Uhr kommen wir am Forsthaus wieder an. Ich bin komplett unterhopft und stürze mit letzter Kraft zur Zapfanlage im Selfservice.

Bärbel hat Zuckerkuchen gebacken. Frisch aus dem Ofen steht er da und ruft ganz laut „Iss mich!“, dazu nen Kaffee. Meine Welt ist wieder in Ordnung.

17:00 Uhr Vollversammlung des „Freunde des Güntzclubs e.V.“ Es kostet etwas Mühe die Mitglieder einzusammeln. Zum Schluss ein kleines Danke an den alten und neuen Vorstand.

Gruppenfoto mit Hardy  - es dauert mal wieder etwas länger. Alle hierhin schauen, alle dahin... und jetzt alle auf die Treppe...

 Gr.-Foto: HardyK

Wildschwein satt mit Brot und Magdeburger Zaziki – ein MUSS am Samstag zum Clubgeburtstag. Die  “Oberschweineprister” Andy und Ente machen wieder einen top Job. Zwei gut gebräunte Alains hängen gut verschnürt am Spieß. „Die Sau lächelt immer noch!“ sagt Ente .

Personalmangel allerorts, Sascha wird kurz zwangsverpflichtet das Schnittgut gerecht zu verteilen.

Am Abend macht Hardy Kino mit seinen gefilmten Clubgeburtstagsgeschichten und das Interesse ist wie immer groß.

Die letzten Stücke des am Freitag geworbenen Holzes liegen im Feuer und bringen ein wenig Licht nach dem Trocknen ins Dunkle der Nacht.

Sonntag, 13.5. Zum dritten Mal ist Schwester wieder der gute gelaunte Küchengeist am ganz frühen Morgen, bereitet vor, räumt auf, macht Kaffee – ich sag mal im Namen aller - D A N K E und schön dass es Dich gibt! Heute konnte mich der „Early Bird“ mal.

Schon halbzehn sieht der Platz wie unbenutzt aus. Die Reste werden an Willige verteilt, Ente erklärt dem Verwalter die Abrechnung.

Viel Stau auf dem Weg zurück nach Hause. Wir umfahren das Chaos in und um Dresden über die Bundesstraßen und kommen erst kurz vor dem Gurkendreieck wieder auf die Autobahn.

Liebe Grüße vom diensthabenden Wandzeitungsradakteur –

dem Uwe

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