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0_Schlossherberg-Front

Organisation: Kerstin, Verfasser dieses Berichtes

Unterbringung: Schlossherberge Uebigau,

http://www.schlossherberge.de

11.09.2015 Freitag

Nach einigen Umleitungen dank Straßeninstandsetzungsarbeiten erreichen wir gegen 18.30 Uhr noch bei Tageslicht Uebigau-Wahrenbrück. Am Ende der Schlossstraße fahren wir durch das einladend geöffnete Tor direkt auf das Schloss zu und halten auf dem seitlich gelegenen Parkplatz. Wir dürfen uns mit unserer Gruppe in der 1. Etage breit machen und fühlen uns ganz als die Schlossherren in der 1988 als schönste JH der DDR ausgezeichnete Unterkunft.

12.09.2015 Samstag

Nach dem Frühstück holt uns der Bootsverleiher, Herr Winter, ab und wir fahren gemeinsam zur Einsetzstelle in Thalberg (Kleine Elster). Die Leihboote liegen in einer Gitterbox sicher verschlossen. Alle fassen mit an und tragen die 8 Boote am Feldrand entlang zum Fluss. Wer mit wem paddelt war am Vorabend ausgehandelt worden, so dass das Einsetzen an dem kleinen Holzsteg zügig voran geht. Gegen 10.15 Uhr legt das letzte Kajak ab.

Im Gegensatz zum letzten Jahr an der Örtze in Niedersachsen herrscht hier in Brandenburg kein Andrang an der Einsetzstelle.  Wir sind allein auf weiter Flur bzw. dem Flüsschen! Kleine Schilder am Schilfrand von Elbe-Elster-Tours weisen auf Hindernisse, Sollgleiten und die richtige Richtung hin.

2_Brücke am Parkschlösschen

Wir paddeln vorbei an der Gasstätte Parkschlösschen, doch es ist noch zu früh für eine Pause. Auch den „Kleinen Spreewald“ (http://kleiner-spreewald-wahrenbrueck.de ) lassen wir rechts liegen. Kurz darauf erreichen wir das Wehr Wahrenbrück, wo wir das ersten Mal umtragen müssen.

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5_Neumühl historisches Mühlrad
4_Umtragen am Wehr Neumühl
6_Picknick

Der Platz ist gut geeignet für die Mittagspause und wir laden die vorbereiteten Picknik-Zutaten aus. Gut gestärkt geht’s nun weiter auf die Schwarze Elster (km55).

Schon nach kurzer Strecke kommt das Wehr Neumühl. Wir setzen links aus und tragen die Boote über die Straße bis zur Einsetzstelle im Mühlgraben. Vielleicht hätten wir doch nicht auf den von Herrn Winter angebotenen Bootswagen verzichten sollen ;-).Der Mühlgraben entschädigt uns mit idyllischem Wildwuchs.

8_München
7_Aussetzstelle München

Die Schwarze Elster verläuft nun zwar relativ gerade, aber durch den fast durchgängigen Schilfsaum wird es trotzdem nicht langweilig.Am Wehr in München müssen wir noch mal umsetzen und dann ist auch schon das Ziel unserer Tour bei km52 gegen 15.30 Uhr erreicht. Zu Fuß sind es ca. 20 min bis zum Schlosshotel. Einige machen also noch einen kleinen Spaziergang. Die anderen beladen die am Morgen hier geparkten Autos.

Zusammenfassung:

Beschauliche Tour auf der Kleinen Elster, auch die Schwarze Elster war trotz des fast gerade Verlaufs durch den abwechslungsreichen Uferbewuchs reizvoll, etwas kraftraubend ist das häufige Umtragen an den Wehren.

Leihboote:  Eiscafe Winter Uebigau www.eiscafe-winter.de

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13.9.2015 Sonntag

Nach dem gemütlichen Frühstück mit Parkblick heißt es wieder Zimmer räumen. Noch ein Gruppenfoto auf der Freitreppe und die meisten machen sich auf den Heimweg.

Einige Kulturinteressierte (heute ist Tag des offenen Denkmals) besuchen noch LOUISE, die älteste Brikettfabrik Europas in Domsdorf. Wir erinnern uns alle noch an das tägliche Heizen des Kachelofens und an die Mühsal die Briketts in den Keller zu bekommen in unserer Jugendzeit. Die Führung durch das technische Denkmal war sehr spannend.

http://www.brikettfabrik-louise.de/

9_Brikettfabrik 10_Rekord-Brikett

Texte und Bericht: Kerstin

Fotos: Kerstin, Imke und Kirstin

Gestaltung: Uwe

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